Der Haushaltsausschuss hat heute in seiner zweiten Förderrunde die weiteren Mittel des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bewilligt. Davon profitiert Braunschweig, indem 3,1 Millionen Euro in die Sanierung des Therapiebeckens der Hans-Würtz-Förderschule fließen. Dazu erklärt der Braunschweiger CDU-Bundestagsabgeordnete und amtierende Vorsitzende des Bundestagesausschusses für Recht und Verbraucherschutz, Carsten Müller:
„Die 3,1 Millionen Euro für die Hans-Würtz-Förderschule sind eine ganz konkrete Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Braunschweig. Das Therapiebad ist für die Schülerinnen und Schüler weit mehr als eine Sportstätte. Es ist ein wichtiger Bestandteil von Bewegung, Therapie und Förderung. Umso wichtiger ist es, dass die notwendige Sanierung jetzt mit Unterstützung des Bundes vorangebracht werden kann. Die Hans-Würtz-Förderschule leistet jeden Tag wichtige Arbeit für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen. Dafür braucht es eine Infrastruktur, die diesen besonderen Anforderungen gerecht wird. Mit der Förderung schaffen wir die Grundlage dafür, dass das Therapiebad auch künftig genutzt werden kann und zeitgemäße Bedingungen für Therapie und Bewegung bietet. Ich freue mich sehr, dass Braunschweig erneut von der Sportförderung des Bundes profitiert. Bereits in der ersten Förderrunde wurden 820.000 Euro für die Sporthalle der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule bereitgestellt. Nun kommt mit der Hans-Würtz-Förderschule ein weiteres wichtiges Projekt hinzu.
Mit der sogenannten „Sportmilliarde“ und dem daraus entstandenen Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ setzt der Bund ein zentrales Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um und unterstützt mit Mitteln aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bei der Sanierung kommunaler Sportstätten. Insgesamt gingen 950 Projektskizzen in Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Euro beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Für die Sanierung der Schwimmbäder stehen insgesamt 250 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung.